Die Glarner Jungtambouren überzeugen in Wil

Die Ostschweizerischen Jungtambourenwettspiele in Wil sind letztes Wochenende über die Bühne gegangen. Für einmal konnte der Glarner Tambourenverein in keiner der fünf Kategorien einen Sieg erringen. Trotzdem sprechen die Resultate für eine erfolgreiche Zukunft der Glarner Jungtambouren.

Zweimal Vizemeister-Titel für die Glarner Sektionen

Sowohl im SJ1 als auch im SJ2 rangierten die GTV Sektionen auf den hervorragenden zweiten Platz. Die Freude war riesig, obwohl man die zwei letzten Jungtambourenfeste jeweils in der Höchstkategorie gewinnen konnte. Der Grund: der typischerweise alle drei bis vier Jahre auftretende Generationswechsel hat mittlerweile stattgefunden. Umso erfreulicher ist es, dass die neu aufgestellten Jungmannschaften bereits im ersten Ernstkampf wieder ganz vorne mitmischen können.

Die Sektion 1, neu unter dem Dirigat von Seth Müller, trommelte ein anspruchsvolles Repertoire und wurde einzig von der erfahrenen Truppe aus Domat/Ems bezwungen. Die Sektion 2 trommelte gar das mit Abstand schwierigste Repertoire in Ihrer Kategorie. Dazu kam, dass keiner der sechs Jungtambouren je zuvor an einem Sektionswettspiel teilnahm. Der erfahrene Leiter Stefan Hösli verstand es, diese junge und talentierte Truppe zum grössten GTV-Erfolg in der Kategorie SJ2 zu führen.

Weitere Podestplätze im Einzel

In der Kategorie TJ1 verpassten Lukas Landolt (2.) und Nicolas Meili (3.) beide nur hauchdünn den Sieg. Weiter konnte Zairon Peterhans auf den starken fünften Rang trommeln. Da alle drei Näfelser altershalber noch mehrere Jungtambourenwettspiele bestreiten können, hat der GTV an den künftigen Wettspielen drei heisse Eisen im Rennen um den Einzel-Festsieg. Ebenfalls einen der begehrten Zweige holte sich Florian Röthlisberger (7.) an seinem letzten Jungtambourenwettspiel.

Gleich fünf Auszeichnungen konnte der GTV in der Kategorie TJ2 einheimsen. Allen voran Tobias Luchsinger, der mit einer beachtlichen Leistung den hervorragenden dritten Rang ertrommelte und nur von zwei älteren Jungtambouren geschlagen wurde. Die weiteren Auszeichnungen gingen an Siro Schuler (13.), Nevio Bäbler (14.), Marius Maffeis (15.) und Gianluca Smaniotto (16.), welche sich verdient einen Zweig in dieser stark umkämpften Kategorie holten.

Nächstes Jungtambourenwettspiel in Näfels

Man hat zwar keinen Sieg in Wil erringen können, jedoch wird der GTV zukünftig in jeder Kategorie um den Sieg mitreden können. Die Ausgangslage könnte nicht besser sein, denn die nächsten ostschweizerischen Jungtambourenwettspiele finden am 28. & 29. September 2019 in Näfels statt.